Die VAE unterstützen im Sudan-Krieg die verbrecherische RSF-Miliz. Ein Experte kritisiert, dass die Bundesregierung die Emirate trotzdem hofiert.
Mahlzeit: VAE-Präsident Mohammed bin Sajid Al Nahjan wird am Donnerstag in Deutschland erwartet
Evgenia Novozhenina/Pool reuters/dpa
epd | Deutschlands Umgang mit den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach Einschätzung des Historikers Roman Deckert aufgrund der Gräuel im Sudan „ein fatales Signal“. Die Bundesregierung habe den VAE einen „Persilschein bezüglich ihrer Rolle im Sudan-Krieg“ ausgestellt, sagte Deckert dem Evangelischen Pressedienst vor dem Besuch des Präsidenten der VAE, Mohammed bin Sajid Al Nahjan, in Berlin am heutigen Donnerstag. „Die VAE sind einer der Hauptunterstützer der genozidalen RSF-Miliz.“
Im Sudan liefern sich die paramilitärische RSF und die Armee seit 2023 einen brutalen Krieg, der zu einer der schlimmsten Hunger- und Vertreibungskrisen unserer Zeit geführt hat. Besonders der RSF werden massive Kriegsverbrechen vorgeworfen. Vergangene Woche hatten UN-Experten die zentrale Rolle ausländischer Unterstützung für die Kriegsparteien kritisiert und auf die Hilfe der VAE für die RSF mit Personal und Waffen hingewiesen.











