Morning Briefing Podcast Apple: Das teuerste iPhone aller Zeiten / Autos: Wie die China-Welle Europa überrollt Gerade eben

Abspielen 08:08Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,die Fußstapfen, in die John Ternus tritt, groß zu nennen, wäre vermutlich eine Untertreibung. Ternus ist seit wenigen Tagen als Apple-Chef Nachfolger des legendären Steve Jobs, der mit der Erfindung des iPhones die Art, wie wir Informationen aufnehmen und verarbeiten, revolutionierte, und dessen Nachfolger Tim Cook, der den Konzern zur wohl profitabelsten Gewinnmaschine der Welt umbaute.Und Ternus' erster Auftritt gestern Abend lässt erahnen, dass er um diese Bedeutung weiß. Nicht nur, weil er sich eine Formulierung beim verstorbenen Jobs borgte, wie mein Kollege Philipp Alvares de Souza Soares aus Cupertino schrieb: „There is one more thing.“ So hatte Jobs einst überraschende Neuheiten angekündigt.Dabei ist der gestrige Abend eher als Auftakt einer längerfristigen Entwicklung zu sehen. Apple plant für die kommenden Jahre eine Welle neuer Produkte. Insofern passt, dass nach Cook mit Ternus nun jemand an der Spitze steht, der in Apples Hardwaregeschäft groß wurde. Die Kollegen des Nachrichtendienstes Bloomberg berichteten zuletzt, dass Apple an AirPods mit eingebauten Kameras für visuelle KI-Funktionen, einer Art Tischroboter oder einer tragbaren, KI‑gestützten Kamera arbeitet.Apple-Chef John Ternus gestern Abend: „Eine Sache noch...“ Foto: AP Photo/Jeff ChiuProdukte, die darauf hindeuten, dass Ternus vor einer großen Frage steht: Welche Rolle spielt Apple in einer Tech-Welt, deren Trends die großen KI-Konzerne setzen? Konkurrenten wie Elon Musk prophezeien – nicht ganz uneigennützig – Apples Bedeutungsverlust, verweisen darauf, dass KI eine ganz eigene Hardware-Generation erfordere. Konkurrent OpenAI arbeitet, mit Hilfe von viel Ex-Apple-Personal, bereits an einer solchen.Gemessen daran war die gestrige Präsentation eher klassisch. Ternus sagte aber auch: