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Iran-Krieg: IAEA meldet Iran wegen Atomverstößen an UN-Sicherheitsrat Live-Blog Irans Präsident schlägt autofreien Tag vor +++ Tote und Verletzte bei Explosion in Waffenlager in Syrien +++ Proteste gegen möglichen Hormus-Einsatz in Südkorea +++ Der Newsblog.

IAEA: Die Internationale Atomenergiebehörde hat den Iran wegen Verstößen gegen seine Verpflichtungen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen an den UN-Sicherheitsrat verwiesen. Foto: REUTERSTrump: Krieg endet unmittelbar nach US-KongresswahlenUS-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der Krieg gegen den Iran „unmittelbar nach“ den US-Zwischenwahlen im November endet. Die Regierung in Teheran versuche, die Abstimmung zu beeinflussen, werde aber nicht länger durchhalten können, sagt er. Nach den Wahlen am 3. November würden auch die Ölpreise sinken.US-Behörde EIA hebt Ölpreis-Prognosen wegen Iran-Kriegs anDie US-Energiebehörde EIA hebt ihre Ölpreis-Prognosen für das laufende und das kommende Jahr an. Grund sei der rasche Rückgang der weltweiten Lagerbestände durch Lieferausfälle aus dem Nahen Osten infolge des Iran-Kriegs, teilt die Behörde mit. Für die Nordsee-Sorte Brent erwartet die EIA in diesem Jahr einen Durchschnittspreis von etwa 91 Dollar pro Barrel (159 Liter), was einem Anstieg von fast fünf Prozent gegenüber der vorherigen Schätzung für 2026 entspricht. Der Preis für die US-Sorte WTI werde voraussichtlich bei durchschnittlich 84,65 Dollar liegen und damit ebenfalls knapp fünf Prozent höher ausfallen. Der Bericht datiert vom 3. September und berücksichtigt noch nicht die jüngste Eskalation in Nahost.IAEA meldet Iran wegen Atomverstößen an UN-SicherheitsratDer 35-köpfige Gouverneursrat der UN-Atomenergiebehörde (IAEA) hat eine Resolution gegen den Iran verabschiedet. Damit wird die Islamische Republik wegen Verstößen gegen ihre Verpflichtungen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen an den UN-Sicherheitsrat gemeldet, wie Diplomaten erklären. Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass ein solcher Schritt unternommen wird. Die iranische Vertretung bei den internationalen Organisationen in Wien kritisiert den Beschluss auf der Plattform X als „voreingenommen“ und „politisch“. Die Entscheidung folgt auf eine Resolution vom 12. Juni des vergangenen Jahres, in der dem Iran die Nichteinhaltung seiner Verpflichtungen attestiert wurde. Am Tag darauf hatten Israel und kurz darauf auch die USA mit der Bombardierung iranischer Atomanlagen begonnen. Für die Weiterleitung an den Sicherheitsrat war ein zweiter Beschluss erforderlich.Sparmaßnahmen: Irans Präsident schlägt autofreien Tag vorAngesichts drohender Versorgungsengpässe hat Irans Präsident Massud Peseschkian einen autofreien Wochentag vorgeschlagen. Der konservativ-moderate Regierungschef forderte bei einer Kabinettssitzung „einen Tag pro Woche ohne Auto“, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Ansatz müsse bei der Regierung und staatlichen Einrichtungen beginnen, bevor die Bevölkerung dazu aufgerufen werde, sagte er weiter.Tote und Verletzte bei Explosion in Waffenlager in SyrienIn Syrien sind bei einer Explosion in einem Waffenlager im Nordwesten des Landes nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen getötet worden. Elf Personen seien verletzt worden, teilte die Presseabteilung der Provinz Idlib statt. Die Explosion ereignete sich in der Stadt Sarmada. Es hieß, die Operzahl könne noch steigen. Gründe für die Explosion wurden nicht genannt. Nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums wurden in dem provisorischen Depot Waffen und Kriegsmaterial für den Weitertransport gelagert. Bei der Explosion seien auch mehrere Mitarbeiter des Ministeriums verletzt worden.Erst vor wenigen Tagen war es in der Stadt Binnisch in Idlib zu einer Explosion in einem Waffenlager gekommen, bei der es ebenfalls Tote und Verletzte gegeben hatte. Der Zivilschutz und Mitarbeiter der Hilfsorganisation Roter Halbmond in Syrien suchten am Mittwoch zunächst weiter nach Überlebenden unter den Trümmern. Proteste gegen möglichen Hormus-Einsatz in SüdkoreaIn der südkoreanischen Hauptstadt Seoul haben Dutzende Menschen gehen einen möglichen Einsatz des Militärs in der Straße von Hormus reagiert. Sie forderten die Regierung auf, jegliche Forderung der USA zurückzuweisen, die Sicherung der durch den Iran-Krieg weitgehend blockierten Wasserstraße zu unterstützen. Die Protestteilnehmer warfen der US-Regierung in Sprechchören vor, Druck auf ihr Land auszuüben, damit es Militärhilfe leistet.Die südkoreanische Regierung unter Präsident Lee Jae Myung hat nach eigenen Angaben Militärermittler in den Nahen Osten geschickt, die sich ein eigenes Bild von der Sicherheitslage verschaffen sollen. Eine Entscheidung über militärische Unterstützung sei jedoch nicht gefallen, hieß es aus Seoul.US-Präsident Donald Trump hatte die vorzeitige Beendigung eines gemeinsamen Militärmanövers mit Südkorea im August damit begründet, dass das Land Unterstützung für den US-israelischen Krieg gegen den Iran verweigert habe. Dem Sender Fox News sagte er in der vergangenen Woche, Seoul sei nicht bereit, Hilfe zu leisten, obwohl die USA selbst mit einer Militärpräsenz in Asien für die Sicherheit Südkoreas sorgten. Der Iran hat „schwere Konsequenzen“ für den Fall angekündigt, dass sich Südkorea an US-Einsätzen in der Straße von Hormus beteiligt.Iran kündigt erweitertes maritimes Sperrgebiet anDer Iran weitet sein maritimes Sperrgebiet bei der Straße von Hormus aus. Das neue Sperrgebiet erstrecke sich von der südiranischen Hafenstadt Tschabahar bis in Teile des Golfs von Oman und des Arabischen Meeres, teilt die Revolutionsgarde mit. Die genauen Koordinaten sollen noch bekanntgegeben werden. Die Ankündigung folgt auf Äußerungen des Sekretärs des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai. Dieser hatte staatlichen Medien zufolge erklärt, der Iran werde in den kommenden Tagen eine Sperrzone außerhalb der Straße von Hormus einrichten.Lufthansa-Gruppe fliegt ab Ende Oktober wieder nach DubaiDie Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe nehmen ihre Verbindungen nach Dubai ab Ende Oktober schrittweise wieder auf. In der Spitze sollen künftig bis zu 36 wöchentliche Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate angeboten werden, teilte der Konzern am Mittwoch mit.Den Anfang macht die Kernmarke Lufthansa am 25. Oktober mit fünf wöchentlichen Verbindungen von München. Einen Tag später folgt die Strecke ab Frankfurt. Auch die Töchter Swiss und Austrian Airlines nehmen ihre Flüge ab Zürich und Wien wieder auf. Eurowings fliegt das Emirat ab November von Berlin, Stuttgart und Köln/Bonn an. Mit der Rückkehr nach Dubai baut der Lufthansa-Konzern sein Angebot im Nahen Osten wieder aus. Die Sicherheitslage in der Region werde weiterhin fortlaufend und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden bewertet, hieß es.Iran: Revolutionsgarden greifen zehn Schiffe im Golf anDie iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben zwei US-Schiffe und acht Öltanker im Persischen Golf angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf einen US-Angriff auf fünf iranische Tanker, berichten staatliche Medien unter Berufung auf eine Erklärung der Garden. Die zehn Schiffe hätten versucht, ein „verbotenes und unsicheres“ Gebiet in der Straße von Hormus zu durchqueren.US-Militär: Iranischer Öltanker versenktDas US-Militär hat bei seinen Angriffen auf iranische Öltanker nach eigenen Angaben eines der Schiffe versenkt.Der Tanker „M/T Riesco“ sei im Golf von Oman zerstört worden und sinke, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Dazu stellte es ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Schiff getroffen wird, Feuer fängt und anschließend mit dem Bug voran sinkt. Das Militär machte zunächst keine Angaben dazu, ob der Tanker Rohöl geladen hatte. Nach Angaben von Centcom wurden bei den Angriffen vom Dienstag insgesamt fünf iranische Öltanker angegriffen und „zerstört“. Die Besatzungsmitglieder seien zuvor aufgefordert worden, die Schiffe zu verlassen, hatte das US-Regionalkommando mitgeteilt. Der Schlag sei erfolgt, nachdem Irans Revolutionsgarden zuvor ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen angegriffen hätten. Das Kriegsschiff habe den Angriffen ausweichen können, hieß es.Jordanien: Fast zwei Dutzend iranische Raketen abgefangenJordanien hat eigenen Angaben zufolge 20 ballistische Raketen aus dem Iran erfolgreich abgefangen. 18 seien zerstört worden, zwei weitere in entlegene Gebiete gestürzt, teilte die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra in der Nacht mit. Es habe keine Verletzten gegeben. Zu den Zielen der Angriffe gab es keine Angaben. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor laut der Nachrichtenagentur Fars von „schweren Raketenangriffen“ auf die US-Militärbasis Al-Asrak gesprochen.Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim gab es mehrere Explosionen auf zwei US-Stützpunkten in Jordanien. Eine Bestätigung dafür gab es weder vonseiten des US-Militärs noch von jordanischer Seite. Der Iran sprach von Vergeltung für Angriffe des US-Militärs auf iranische Öltanker. Die US-Streitkräfte erklärten, die Attacken auf die Tanker seien Vergeltung für iranische Raketenangriffe auf ein US-Kriegsschiff gewesen.USA zerstören fünf iranische Öltanker – Rubio warnt TeheranDas US-Regionalkommando Centcom meldet die Zerstörung von fünf iranischen Rohöltankern am 8. September. Dies sei die Reaktion auf versuchte Raketenangriffe, teilt das Militär mit. Die iranischen Revolutionsgarden hätten in den vergangenen zwei Tagen zweimal ein US-Kriegsschiff mit ballistischen Raketen ins Visier genommen. Das Schiff wich den Angriffen laut Centcom erfolgreich aus. US-Außenminister Marco Rubio warnt den Iran unterdessen, dass die USA als Vergeltung weiterhin iranische Öltanker attackieren werden. Während eines Besuchs in Kolumbien erklärte Rubio, dass das Land jedes Mal, wenn der Iran versuche, Schiffe der US-Marine zu treffen, Tanker verlieren werde.Iranische Medien melden Raketenangriffe auf JordanienDer Iran hat Medienberichten zufolge US-Militärstützpunkte in Jordanien mit einer „Welle an Raketen“ angegriffen. Wie unter anderem der regierungstreue Sender Press TV in der Nacht auf Telegram meldete, handelte es sich um Vergeltungsschläge nach Angriffen des US-Militärs auf iranische Öltanker. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim gab es mehrere Explosionen auf zwei US-Stützpunkten in Jordanien. Die Berichte ließen sich zunächst nicht unabhängig bestätigen. Das US-Militär und die jordanischen Behörden machten dazu zunächst keine Angaben.Das US-Militär hatte in der Nacht erklärt, die Attacken auf mehrere iranische Tanker seien Vergeltung für iranische Angriffe auf ein US-Kriegsschiff mit ballistischen Raketen gewesen. Zuvor hatten iranische Medien mehrere Explosionen vor der Insel Charg im Persischen Golf sowie nahe der Hafenstadt Dschask an der Straße von Hormus gemeldet. Charg ist das wichtigste Exportterminal für iranisches Erdöl im Persischen Golf.USA verlieren Unterwasserdrohne nahe der Straße von HormusDer Iran hat nach Angaben des Staatsfernsehens eine US Unterwasserdrohne erbeutet. Die Marine habe das unbemannte Fahrzeug am Dienstag am Eingang der Meerenge von Hormus „als Beute sichergestellt“, hieß es.Der Sprecher des für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos Centcom, Tim Hawkins, räumte ein, das US-Militär sei nicht mehr im Besitz der Drohne vom Typ Anduril Dive-LD. Diese habe bei einem Einsatz in der Gegend vor mehr als einem Tag eine Fehlfunktion gehabt. Es habe sich um ein defektes, älteres Modell gehandelt, das „weder sensible Daten gesammelt noch geheime Sonar- oder Radarausrüstung an Bord gehabt“ habe. „Sie war in einer handelsüblichen Ausstattung. Deshalb machen wir uns keine Sorgen“, sagte Hawkins.Iran: Kleiner iranischer Tanker von US-Rakete getroffenEin kleiner iranischer Tanker ist der iranischen Agentur Tasnim zufolge vor der Insel Kharg von einer US-Rakete getroffen worden. Es habe keine Verletzten gegeben und die Besatzung sei evakuiert worden.Iranische Medien: Explosionen auf Insel Charg und nahe DschaskIranische Medien haben mehrere Explosionen auf der Insel Charg im Persischen Golf sowie nahe der Hafenstadt Dschask an der Straße von Hormus gemeldet. Laut der regierungsnahen Nachrichtenagentur Mehr waren Explosionen auf verschiedenen Teilen der Insel Charg zu hören, darunter auch im Hafengebiet. Offizielle Informationen zu Ursprung und Ursache der Explosionen sowie über mögliche Schäden lagen demnach zunächst nicht vor.Auch nahe der Hafenstadt Dschask im Südosten des Irans an der Straße von Hormus seien Explosion zu hören gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.Deutschland schließt sich Einfuhrverbot israelischer Waren nicht anDeutschland wird sich dem angekündigten Einfuhrverbot der engsten Partner für Waren aus israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland nicht anschließen. Im Auswärtigen Amt wird auf Anfrage lediglich darauf verwiesen, dass man sich an dem EU-Israel-Assoziierungsabkommen orientiere, nach dem die EU Handelspräferenzen nur für Produkte aus dem israelischen Staatsgebiet in den Grenzen von 1967 vorsehe. Diese Regel müsse konsequent angewendet werden. „Daneben sind keine weiteren Maßnahmen geplant“, heißt es zu dem von Paris und London am Dienstag verkündeten Importverbot für israelische Waren aus dem palästinensischen Westjordanland. Man nehme die Ankündigung einiger Partnerländer wie etwa Frankreich, Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden, Belgien und Kanada „zur Kenntnis“.Israel schließt wegen Sanktionen britisches Konsulat in JerusalemIsrael will als Reaktion auf ein britisches Einfuhrverbot für Waren aus Siedlungen im Westjordanland das britische Konsulat in Jerusalem schließen lassen. Das kündigte der israelische Außenminister Gideon Saar am Dienstag an.Die Schließung gehört zu mehreren Gegenmaßnahmen, die Israel wegen des britischen Verbots gegen den Handel mit israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland unternimmt. Saar kündigte unter anderem an, dass britische Vertreter von einem gemeinsamen militärischen Zentrum für die Überwachung der Waffenruhe im Gazastreifen ausgeschlossen würden.Darüber hinaus werde das Training für Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde durch Großbritannien im Westjordanland gestoppt, teilte Saar mit. Zudem werde Israel ein Einreiseverbot gegen zwölf gewählte britische Beamte und andere britische Staatsbürger verhängen, denen „antisemitische und israelfeindliche Aktivität“ vorgeworfen werde.Britische Sanktionen könnten Gegenmaßnahmen auslösenNach der Ankündigung britischer Sanktionen gegen Waren aus israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland könnte Israel mit Gegenmaßnahmen reagieren. „Wenn Großbritannien gegen Israel vorgeht, wird Israel gegen Großbritannien vorgehen“, sagte Außenminister Gideon Saar.Israels Präsident Izchak Herzog sprach von einer „schweren Fehleinschätzung“ Londons und einer Entscheidung, mit der Großbritannien „auf der falschen Seite der Geschichte“ stehen werde. Mit Blick auf die Wahl zur Knesset im Oktober sprach Herzog von einem „groben Eingriff in die demokratischen Wahlen einer souveränen Nation“.Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, erklärte, die Sanktionen diskriminierten „das jüdische Volk“. Wenn die britische Regierung die Maßnahmen in Kraft setze, seien Konsequenzen oder Vergeltungsmaßnahmen seitens der USA möglich.Israels Außenminister Gideon Saar. AFPGroßbritannien verbietet Handel mit Waren aus israelischen Siedlungen im WestjordanlandGroßbritannien hat am Dienstag in Abstimmung mit Frankreich und Kanada ein Handelsverbot für Waren aus israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland angekündigt. Der britische Außenminister Ed Miliband erklärte im Unterhaus, sein Land könne Ungerechtigkeit und Leid nicht länger lediglich anprangern. Man müsse handeln, um der Ausweitung der Siedlungen und der Zerstörung einer Zwei-Staaten-Lösung entgegenzuwirken. Die britische Regierung betrachte die Besetzung des Westjordanlands als rechtswidrig. Mit dem Schritt schließt sich London anderen europäischen Staaten wie den Niederlanden, Irland, Belgien, Spanien und Norwegen an, die solche Importverbote umgesetzt haben oder planen. Die Ankündigung stieß in Israel auf scharfe Kritik. Finanzminister Bezalel Smotrich forderte die Ausweisung des britischen Botschafters in Tel Aviv und kündigte den Bau von 1000 neuen Wohnungen in zwei anderen Siedlungen im Westjordanland an. Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir plädierte für die Schließung des britischen Konsulats in Ostjerusalem. Staatspräsident Izchak Herzog warf Großbritannien vor, sich in die für Ende Oktober geplanten israelischen Wahlen einzumischen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Verbots dürften gering sein. Das bilaterale Handelsvolumen liegt bei jährlich rund sieben Milliarden Euro. Waren aus den Siedlungen, hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte und Wein, machen einen sehr kleinen Teil der israelischen Exporte aus. Darüber hinaus ist unklar, wie die britischen Behörden zwischen Produkten aus den Siedlungen und solchen aus Israel unterscheiden wollen.Lawrow: Russland zu Vermittlung im Nahen Osten bereitRussland ist nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow bereit, zur Lösung des Konflikts im Nahen Osten beizutragen. Das sagt Lawrow bei einem Treffen mit seinem saudiarabischen Amtskollegen Prinz Faisal bin Farhan al-Saud in Moskau. Prinz Faisal betonte dabei die Bedeutung der Partnerschaft beider Länder. Die Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und Russland erstrecke sich über eine Vielzahl politischer und wirtschaftlicher Bereiche, erklärte er. Diese habe sich als wichtig für die Stabilisierung der globalen Energiemärkte erwiesen. Saudi-Arabien sei an einer Vertiefung der Kooperation mit Russland interessiert. Das gelte insbesondere für das Bündnis Opec+, dem die Opec-Staaten und weitere Ölproduzenten wie Russland angehören.Irans Präsident kündigt starken Widerstand anDer iranische Präsident Masoud Pezeshkian kündigt an, den Widerstand „mit Stärke“ fortzusetzen, bis die „Aggressoren“ ihr Handeln bereuen. Die Islamische Republik sei zwar immer gegen Krieg gewesen, werde sich aber wie bisher gegen Aggressionen zur Wehr setzen, um die Rechte des Volkes zu schützen, schreibt Pezeshkian auf der Online-Plattform X.Teherans Metro-Stationen sollen als Bunker dienen Die Bevölkerung in der iranischen Hauptstadt Teheran soll die zahlreichen Metro-Stationen im Krieg künftig als Schutzräume nutzen. Die Stadt arbeite derzeit an einem Konzept und werde in Kürze Hinweisschilder installieren, sagte der Vorsitzende des Stadtrats, Mehdi Tschamran, nach einer Sitzung laut einem Bericht des Webportals Didban.Bereits während der schwersten Bombardierungen im Krieg hatten Politiker die Bevölkerung in der Millionenmetropole aufgerufen, Metro-Stationen als Bunker aufzusuchen. Im Gegensatz zu vielen Gegenden in Israel gibt es im Iran kein flächendeckendes Konzept für Schutzräume. Die israelischen und US-Luftangriffe trafen die meisten Menschen im Iran oft überraschend, ohne Vorwarnung. Für viele der rund 15 Millionen Einwohner dürften die Metrostationen jedoch zu weit entfernt und im Ernstfall nicht rechtzeitig erreichbar sein. In Teheran gibt es rund 160 U-Bahn-Stationen. Einige davon liegen iranischen Medienberichten zufolge in gut 40 Metern Tiefe.Eine der Metro-Stationen in der iranischen Hauptstadt. AFPHuthi-Rebellen melden Angriff auf saudi-arabische Aramco-AnlagenDie vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen greifen nach eigenen Angaben saudi-arabische Energieanlagen des Ölkonzerns Aramco im Süden des Landes an. Bei der Attacke kommen Drohnen und ballistische Raketen zum Einsatz, wie ein Militärsprecher der Gruppe erklärt. Er spricht von einer „breit angelegten Operation“. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt