Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Hannover als »absolut haltlos« bezeichnet. »Ich habe nichts zu verbergen«, sagte er dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Er wolle mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. »Ich will da absolute Transparenz, und ich bin da ganz entspannt.« Die Wahl im Abgeordnetenhaus in Berlin gebe er nicht auf: »Ich werde in den nächsten elf Tagen weiter Wahlkampf machen hier in Berlin«, sagte der Berliner SPD-Chef dem RBB.

Von den Ermittlungen habe Krach am Morgen erfahren, er kenne aber keine Details. »Was die Staatsanwaltschaft wissen möchte, werde ich ihnen sagen – dann müssen die mir aber auch sagen: Was sind die Vorwürfe? Was steht im Raum?«, sagte er dem Sender.Nach SPIEGEL-Informationen geht es um eine Spende während des WahlkampfsDie Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Steffen Krach. Das bestätigte die Behörde dem SPIEGEL. Es wurden drei Objekte durchsucht, zwei in Berlin und ein Objekt in Hannover. Wie eine Sprecherin dem SPIEGEL sagte, betraf es in Hannover »Geschäftsräume der Region Hannover«. Was in Berlin im Einzelnen durchsucht wurde, könne sie nicht direkt sagen. Auch zum Vorwurf sagte sie bislang nichts, »aus ermittlungstaktischen Gründen«. Zuvor hatten die »Hannoversche Allgemeine Zeitung« (HAZ) und die »Neue Presse« berichtet.