Zu seiner Zeit als Finanzminister waren Steuersenkungen – nach der Schuldenbremse – wohl das Lieblingsthema von Christian Lindner (47). Da erscheint nur folgerichtig, was meine Kollegin Hannah Schwär exklusiv erfuhr: Der Ex-Politiker steigt mit einem fünfstelligen Betrag beim Berliner Fintech Limetax ein. Dessen Gründer Christoph Gamon (31), Maximilian Meyer (30) und Christoph Dansard (28) haben in einer Pre-Seed-Finanzierung insgesamt 6 Millionen Euro eingesammelt. Neben Lindner investierte unter anderem auch der frühere Rocket-Internet-Vorstand Alexander Kudlich (46).
Limetax kauft Steuerkanzleien auf und trimmt sie mithilfe von künstlicher Intelligenz auf Effizienz. Dabei geht das Start-up nach dem bekannten Playbook für sogenannte Roll-ups vor: Mit dem Investorengeld rollen diese Firmen Branchen auf, die zuvor kaum technisiert waren. Sie übernehmen viele kleine Firmen, fügen sie unter einem Dach zusammen und modernisieren deren Prozesse mit eigenen IT-Lösungen. Das Kalkül: die Mittelständler-Konglomerate am Ende entweder gewinnbringend verkaufen oder von den Millionenausschüttungen leben. Alle Details zum Lindner-Deal lesen Sie hier .
In Kauflaune: Die Limetax-Gründer Christoph Gamon, Christoph Dansard und Maximilian Meyer (v. l.)






