Samsung hat sein Security-Bulletin für September 2026 veröffentlicht. Der Schwachstellenübersicht zufolge flickt der Konzern 18 kritische und 40 als hoch eingestufte Lücken, die Google entdeckt hat. Zu diesen kommen noch 31 eigene hinzu.

Android 14 bis 17 betroffen

Samsung schreibt auf seiner Webseite zu Sicherheitsupdates, dass viele der Patches von Google stammen, die im Security-Bulletin für September 2026 aufgelistet sind. Jedoch betreffen nicht alle von Google entdeckten Schwachstellen auch Samsung-Geräte. Die Sicherheitslücken beheben unter anderem Lecks im Framework, Kernel und im System.

Wie Google in seinem Bulletin schreibt, reparieren die Patches Lücken in den Betriebssystemversionen Android 14, 15, 16, 16 QPR2 und 17 – letztere Android-Version ist die Basis von One UI 9. One UI 9 ist zurzeit nur in den aktuellen Galaxy-Fold-8- und Flip-8-Modellen und dem S26 FE ab Werk zu finden. Für weitere kompatible Galaxy-Geräte sollte One UI 9 (Android 17) bald verteilt werden.

Die schwerwiegendsten Sicherheitslücken in den Framework- und System-Bereichen könnten zu einer Fernausweitung von Berechtigungen führen, ohne dass zusätzliche Ausführungsrechte erforderlich sind. Für die Ausnutzung sei keine Benutzerinteraktion erforderlich.