Google hat in der zweiten Septemberwoche sein Security-Bulletin für Android veröffentlicht. Sicherheitslücken im Framework, Kernel und System gefährden Smartphones und Tablets mit Android 14, 15, 16, 16-qpr2 und 17. Wer ein noch im Support befindliches Gerät besitzt, sollte sicherstellen, dass die aktuellen Sicherheitsupdates installiert sind. Einige der Schwachstellen können laut Google über die Play-Dienste, also direkt durch Google geflickt werden, die meisten von ihnen erfordern jedoch ein Update vonseiten des jeweiligen Geräteherstellers.
Über 90 Schwachstellen
Wie aus der Auflistung der Schwachstellen im Android-Security-Bulletin hervorgeht, hat Google in diesem Monat über 90 Lücken geschlossen, von denen 26 als „kritisch“ und 68 als „hoch“ eingestuft sind.
Google unterteilt die Patches in zwei Sicherheitspatch-Level: Die Patches vom 1. September 2026 adressieren primär Schwachstellen im Android-Framework und den System-Komponenten. Die schwerwiegendsten Sicherheitslücken in den Framework- und System-Bereichen könnten laut Google zu einer Fernausweitung von Berechtigungen führen, ohne dass zusätzliche Ausführungsrechte erforderlich sind. Für die Ausnutzung sei keine Benutzerinteraktion erforderlich.







