Anja Behrens lässt in ihrer Inszenierung von Tove Ditlevsens „Kopenhagen-Trilogie“ drei Frauen die gleiche Rolle spielen. Auch Schrift spielt mit.
Körper in der Schrift: Lisa Guth, Irene Kleinschmidt und Emma Floßmann als Tove Ditlevsen, Tove Ditlevsen und Tove Ditlevsen
Jörg Landsberg/Theater Bremen
taz: Frau Behrens, wann war Ihnen klar, dass bei Ihrer Inszenierung der „Kopenhagen Trilogie“ Männer auf der Bühne nichts zu suchen hätten?
Anja Behrens: Für mich stand das nicht von vornherein fest. Es hat sich in der Zusammenarbeit mit Regula Schröter, der Dramaturgin, bei der Entwicklung des Stücks ergeben. Dabei wurde uns immer klarer: Es geht uns darum, uns mit dem Stück sozusagen in Tove Ditlevsen hineinzubegeben, die Autorin dieser drei Romane, in ihr Leben und in ihr Denken. Davon hätten die Männer abgelenkt, wenn sie als echte Personen aufgetreten wären.









