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In Wien wurden bereits Unterschriften gegen Sara Ostertag gesammelt: Die Dramaturgin hat das beliebte Teata in eine wilde Bühne für Regisseurinnen, Romanadaptionen und Fremdsprachen verwandelt. Außerdem übernimmt sie das Schauspielhaus. Kann das gut gehen?
Ausgefallene Bühnenbilder gibt es im Theater häufiger, aber dieses hat nun wirklich Seltenheitswert: ein Raum voller Schaum. Wie die meterhohe Gischt eines unsichtbaren Meeres oder eines außer Kontrolle geratenen Schaumbads sieht es auf der Bühne des Wiener Kosmos-Theaters aus, auch die Schaumpartys der 1990er Jahre fallen einem wieder ein.
Eine Schauspielerin gleitet durch die Schaumwellen und fängt an zu erzählen. Und auch das sieht man selten: Sie erzählt in österreichischer Gebärdensprache. Den Foyergesprächen nach zu urteilen, verstehen das unter den Zuschauern einige, aber nicht alle. Muss man aber auch nicht: Spätestens als drei weitere Schauspielerinnen dazukommen, werden die Bewegungen zu einer Choreografie. Ein Tanz, der einen nicht als informationsverarbeitendes, sondern als fantasiebegabtes Wesen herausfordert.






