Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen auf der Strecke zwischen Hannover und Berlin ab Oktober fast eineinhalb Stunden Verspätung einplanen. Das sieht ein neues Umleitungskonzept der Bahn für die Zeit während der sogenannten Generalsanierung vor, zu dem der bundeseigene Konzern nun erste Details bekannt gab.Demnach werden vom 2. Oktober an bis Dezember 2027 sämtliche Fernzüge zwischen Berlin und Hannover über Braunschweig und Magdeburg umgeleitet. Das betrifft insbesondere die Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen, die über Hannover fahren. Die Fahrzeit verlängert sich damit den Angaben zufolge um 80 Minuten. Am Tag sollen pro Zwei-Stunden-Zeitraum jeweils drei Fernzüge pro Richtung unterwegs sein.Eigentlich sollte ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember zumindest ein Teil der Fernzüge wieder auf direktem Weg zwischen Berlin und Hannover fahren, und zwar eingleisig über die parallel zur Schnellfahrstrecke verlaufenden Stammbahn.Doch die derzeit laufende Elektrifizierung dieser Ausweichstrecke verzögert sich erheblich und wird den Angaben der Bahn zufolge ebenfalls bis Dezember 2027 dauern – ein Jahr länger als ursprünglich geplant. Unklar blieb zudem, was mit den Halten Stendal und Wolfsburg passiert. Halteoptionen würden derzeit geprüft, teilte die Bahn mit.
Bahnfahrt zwischen Berlin und Hannover dauert bis Ende 2027 80 Minuten länger
Die Deutsche Bahn saniert ab Oktober die Verbindung zwischen Berlin und Lehrte. Fahrgäste dieser Strecke müssen für rund 14 Monate deutlich mehr Zeit einplanen.









