Die US-Regierung hat die Geschäftspartnerschaften des Autobauers Ford mit chinesischen Unternehmen scharf ​kritisiert. US-Verkehrsminister Sean Duffy (54) äußerte in einem Brief ‌an Ford-Chef Jim Farley (64) schwere Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit. Fords Beziehungen zu dem chinesischen Batteriehersteller CATL sowie den Autokonzernen Geely und BYD gäben Anlass zu großer Sorge, hieß es.Das Verkehrsministerium sei zutiefst beunruhigt über Fords Abhängigkeit von lizenzierter Technologie von CATL in seinem Werk ‌in Marshall im Bundesstaat Michigan, hieß ​es in ‌dem Schreiben von Duffy. Das Gemeinschaftsunternehmen von Ford und Geely in Spanien helfe zudem strategischen Gegnern dabei, auf westlichen Märkten Fuß zu fassen.

Duffy ‌bemängelte außerdem Fords Entscheidung, die Produktion des ‌Modells ​Lincoln Nautilus erst im Jahr 2030 von China in die USA zu ​verlagern. Das ⁠bedeute ein inakzeptables, mehrjähriges Zeitfenster ​der Abhängigkeit ​von chinesischer Fertigung. Zudem könnten ‌die laufenden Gespräche mit BYD über Bauteile für Hybridfahrzeuge dazu führen, dass subventionierte ausländische Technologie noch ‌stärker in die Lieferketten von ​Ford integriert werde.