In der Debatte über das Wohnungsproblem in deutschen Städten und Ballungszentren kommen die Probleme alter Menschen fast nicht vor. Es ist eher umgekehrt: Sie werden zum Problem erklärt, zu grauhaarigen Flächenfressern. Sind es nicht die alten Menschen, mit ihren alten Mietverträgen, die 100-Quadratmeter-Wohnungen in Bestlage blockieren, während sich Familien zu viert in Zwei-Zimmer-Wohnungen quetschen müssen?