PfadnavigationHomePanoramaLeuteNur „Privatpersonen“?Harry und Meghan sollen verärgert über Brief des Königs seinStand: 12:03 UhrLesedauer: 3 MinutenPrinz Harry und Meghan planen laut britischen Medien eine Rückkehr nach England. „Das hat wirklich Netflix-Potenzial“, sagt Icon-Herausgeberin Inga Griese.Keine „working royals“, einfach nur Privatleute: Harry und Meghan wurden von der eindeutigen Erklärung des britischen Königs bezüglich ihrer Position offenbar kalt erwischt. +Tow+GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDas hatten sich Prinz Harry und Ehefrau Meghan sicher anders gewünscht: Das kürzlich aus den USA nach Großbritannien zurückgekehrte Herzogspaar soll über die öffentliche Klarstellung ihres Status’ durch den König „überrascht“ und verärgert sein. König Charles III. (77) hatte kürzlich über ein Schreiben mitteilen lassen, dass diese weiterhin keine „working royals“ seien, also keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus wahrnähmen.Britische Medien wie die „Daily Mail“ und der „Telegraph“ berichteten unter Berufung auf das Umfeld des Paares, diese seien nicht rechtzeitig über das Schreiben informiert worden. „Wir waren ein bisschen überrascht, dass wir nicht vorab informiert wurden“, zitierte auch die Nachrichtenagentur PA einen Sprecher des Paares. Demnach ging das Schreiben nur knapp eine Stunde vor der Veröffentlichung an das Team von Harry und Meghan. Zu kurzfristig, um die beiden zu informieren und „ein oder zwei Punkte klarzustellen“, wie PA zitierte. Harry selbst sei angeblich sogar erst zwei Minuten vor der Veröffentlichung informiert worden, weil er sich in einem „Meeting“ befunden habe, heißt es an anderer Stelle.Wie belastbar ist die Beziehung zu König Charles?In dem Brief von Charles hieß es, das Paar werde weiterhin auf die Verwendung offizieller Titel wie „Seine Königliche Hoheit“ und „Ihre Königliche Hoheit“ verzichten. Harry und Meghan würden einer möglichen Wohltätigkeitsarbeit zudem ausschließlich in privatem Rahmen nachgehen. Dem Schreiben war auch zu entnehmen, dass die Polizei über das Sicherheitsarrangement zu entscheiden habe.Die Frage nach dem Personenschutz ist besonders heikel. Harry streitet seit Langem mit der britischen Regierung um die Wiederherstellung eines staatlich finanzierten Personenschutzes, der ihm entzogen wurde, als er und Meghan ihre Aufgaben im Königshaus abgaben. Medien spekulierten, dass die – ungewöhnlich deutliche – Mitteilung des Königshauses etwas mit dem geplanten Treffen eines Gremiums zu tun haben könnte, das über den möglichen Anspruch des Paares auf polizeilichen Personenschutz entscheiden soll. In dem Fall könnte die Mitteilung zum Nachteil der Sussexes gereichen, wie Harry und Meghan mit ihren beiden Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) auch bezeichnet werden.Laut der „Daily Mail“ wäre es dem Paar deutlich lieber gewesen, wenn sie als „Personen des öffentlichen Lebens“ benannt worden wären. Schließlich sei Harry nach wie vor mit etlichen karitativen Organisationen verbandelt und werde in dieser Funktion auch Termine wahrnehmen, heißt es. Der „Telegraph“ schlussfolgert ebenfalls, dass das Timing kein Zufall gewesen sei: „Dies ist keine flüchtige Notiz, die spontan hingeschrieben wurde. Es handelt sich um ein sorgfältig durchdachtes Dokument, das die Richtung für die Arbeit und den Status des Paares im Vereinigten Königreich vorgeben soll“, heißt es. Lesen Sie auchDas Paar war samt Kindern und Hunden Ende August nach Großbritannien zurückgekehrt. Spekulationen zufolge sollen sie in die exklusive Region der Cotswolds westlich von London gezogen sein.Anfang 2020 hatten sich Harry und Meghan vom engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt und im US-Bundesstaat Kalifornien niedergelassen. Das Verhältnis zu den anderen Royals gilt als belastet. Während es mit König Charles zuletzt zu einer Annäherung kam, gilt die Beziehung zwischen Harry und seinem älteren Bruder Prinz William als zerrüttet. dpa/AP/krott