Fünf Autorinnen und ein Autor stehen auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Die Kritik ist voll des Lobes.

Am Ende kann es nur einen geben: die sechs Buchpreis-nominierten Romane

Lena Everding/Börsenverein/dpa

Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis ist veröffentlicht, und was alle nominierten Romane eint, ist, dass alle sich auf sie einigen können. Es scheint fast, als hätte die Auswahl gar nicht anders ausfallen können, trägt man die Superlative zusammen, mit denen die sechs Bücher in verschiedenen Medien körbeweise bedacht worden sind. Oder haben sich die Maßstäbe verschoben? Was bedeutet es, wenn die FAZ den (zu Recht) nominierten „Schleifen“ von Elias Hirschl (Zsonay) ein „Hinausgreifen meilenweit über das Übliche des Literaturgeschäfts“ attestiert?

Nun, die Lobesbekundungen: Shida Bazyars Heimatanbohrung „Die Lücken“ (Kiepenheuer & Witsch) sei der „bemerkenswerteste deutsche Roman dieses Bücherherbstes“ (FAZ), am besten solle er gleich Schullektüre werden, schlägt die Frankfurter Rundschau vor. Für gut befunden wurde auch Franziska Gänslers „Orca“ (Kein & Aber). Ihr dritter Roman über eine Freundschaft im Klimaaktivist:innen-Milieu sei ihr bisher bester, heißt es etwa in der Süddeutschen Zeitung.