Die Polizei hat den 48-Jährigen verhaftet, der für eine Kette von Anschlägen auf Kraftwerke verantwortlich sein soll. Viele Fragen sind noch offen.

Nach der Festnahme von Daniel V. fanden die Beamten zudem ein Zelt, in dem sich weitere Sprengladungen befanden

Stephane Nitschke/reuters

Die Polizei hat Daniel V. verhaftet, den Mann, der hinter einer Reihe von Anschlägen auf das deutsche Stromnetz stecken soll. Er wurde laut Behörden in Nordrhein-Westfalen gefasst in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler in Eschweiler. Die Be­am­t*in­nen fanden bei ihm Sprengsätze, die wohl denen ähneln, die in der letzten Woche bei anderen Angriffen auf Umspannwerke benutzt wurden. Viele Fragen dazu sind weiter offen.

V. werden nun insgesamt mindestens vier Attacken auf die deutsche Strominfrastruktur zugeschrieben, bei denen stets handgebaute Raketen zum Einsatz kamen, die durch Zeitzünder auslösten und mit langen Drähten versehen waren. In die Stromleitungen von Umspannwerken geschossen, sollte dies eine Erdung und damit einen Kurzschluss bewirken.