Mit einer mobilen Laserwaffe will das deutsche Defense-Tech-Start-up Ground A die Bekämpfung von Drohnen deutlich leistungsfähiger machen. Eine Serienproduktion des Abwehrsystems GA 1000 werde vom kommenden Jahr an geplant, sagte Firmengründer und Geschäftsführer Tobias Brune, der sein System in Berlin am Dienstag demonstrierte.
„In der Praxis benötigen wir pro Drohne etwa eine Sekunde Lasereinwirkzeit“, so Brune. Etwa drei Sekunden dauere es technisch, eine Drohne zu identifizieren, das System auf die Drohne einzuloggen und den Abschuss zu starten. Die Entscheidung über den Einsatz verbleibe beim Menschen, worauf in möglichen deutschen Einsatzregeln viel Wert gelegt wird.Ground A wurde im Januar gegründet, hat seinen Sitz in Düsseldorf und eine Zweigstelle in Berlin. Das Unternehmen hatte im Juni nach eigenen Angaben 9 Millionen Euro von Investoren eingesammelt.
GA 1000: Das mobile Laserabwehrsystem passt auf Europalette und kann von vier Menschen getragen werden
Nach einer Reihe von Sabotageakten gegen Unternehmen und wichtige Einrichtungen wird innerhalb der Bundesregierung und in Abstimmung mit den Ländern über neue Befugnisse für die Drohnenabwehr sowie weitere Schutzmaßnahmen beraten.






