Die Grünen öffnen sich für den BSW-Vorschlag eines unabhängigen Ministerpräsidenten. Das sagte Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz der taz.
Will nach dem „letzten Strohhalm“ greifen: Susan Sziborra-Seidlitz, Grünen-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt
Christoph Soeder/dpa
Die Grünen in Sachsen-Anhalt öffnen sich für den Vorschlag des BSW, einen überparteilichen Kandidaten ins Amt des Ministerpräsidenten zu wählen. Susan Sziborra-Seidlitz, Spitzenkandidatin der Partei zur Landtagswahl am vergangenen Sonntag, sagte am Dienstag der taz: „Es wurde von dem ein oder anderen die Idee eines unabhängigen Ministerpräsidenten ins Feld geführt, der keiner Partei angehört und ohne Koalition das Land regiert. Das ist eine sehr ungewöhnliche Idee. Aber an uns würde das nicht scheitern. Wir sind gesprächsbereit.“
Die Alternativen seien eine AfD-geführte Regierung oder eine Pattsituation, in der kein neuer Regierungschef gewählt wird. Ein unabhängiger Kandidat sei „der letzte Strohhalm, wenn wir sowohl eine faschistische Regierung als auch eine Blockade im Land verhindern wollen. Für das Erste sind wir gewählt worden, das Zweite wäre ebenfalls schlecht fürs Land.“












