New York bleibt die teuerste Stadt der Welt, das ergibt eine Analyse der des Beratungs- und Datenanbieter für internationale Personaleinsätze ECA, die jüngst die zwanzig teuersten Standorte für im Ausland tätige Mitarbeiter bekannt gab.Im „Cost-of-Living“-Report der Agentur werden die Lebenshaltungskosten an 208 Standorten weltweit verglichen. Auffällig ist, dass Tokyo aus den Top-30 der teuersten Städte gefallen ist. London belegte zwar zum zweiten Mal in Folge den dritten Platz weltweit, wurde aber von Genf als teuerste Stadt Europas abgelöst.
Tokio ist im Ranking deutlich zurückgefallen und rutschte von Platz 16 auf Platz 35 ab. Ausschlaggebend war vorwiegend die starke Abwertung des Yen gegenüber den wichtigsten internationalen Währungen. Dadurch wurden die gestiegenen Preise vor Ort mehr als ausgeglichen, sodass japanische Städte im internationalen Vergleich deutlich günstiger erschienen und im Ranking an Boden verloren. Auch Osaka fiel um 45 Plätze auf Rang 158 zurück, während Nagoya sogar 44 Plätze einbüßte und nun auf Rang 169 liegt.„Tokio ist nicht plötzlich billiger geworden, aber für Besucher und Expats erschwinglicher. Die Kosten steigen zwar weiterhin in Yen, doch der Yen hat so stark nachgegeben, dass viele internationale Arbeitgeber diese Steigerungen mehr als ausgleichen“, sagte Steven Kilfedder, Leiter der Produktanalyse bei ECA. „Wechselkurse spielten bei den diesjährigen Ranking-Veränderungen eine wichtige Rolle, doch die Auswirkungen waren je nach Standort sehr unterschiedlich.“Als einzige afrikanische Stadt schaffte es Kinshasa unter die Top 20 und verzeichnete einen der größten Aufstiege im Ranking. Die kongolesische Hauptstadt kletterte um 26 Plätze von Rang 45 auf Rang 19. Grund dafür waren unter anderem hohe Exporterlöse aus dem Rohstoffgeschäft, insbesondere aus Kupfer. Sie stärkten den kongolesischen Franc – auch weil weltweit die Nachfrage nach wichtigen Mineralien für erneuerbare Energien und digitale Infrastruktur steigt. Zusätzlich verteuerten sich Unterkünfte in Kinshasa um 11 Prozent, was den Aufstieg im Ranking weiter begünstigte.







