Wer heute in Tokio zu zweit abends essen geht, zahlt weniger als in Warschau. Wer in Tel Aviv tankt, greift so tief in die Tasche wie kaum sonst irgendwo auf der Welt. Und wer in Budapest eine Wohnung kauft, muss heute das Dreifache dessen zahlen, was Immobilien noch vor zehn Jahren gekostet haben. Zu diesen Ergebnissen kommt das Deutsche Bank Research Institute in seinem „Mapping the World’s Prices“-Bericht, der zum zehnten Mal veröffentlicht wurde. Die Autoren kartieren darin die Lebenshaltungskosten und den Lebenswert in weltweit 69 Metropolen für das Jahr 2025. Dafür vergleichen sie unter anderem, wie viel Wohnen, Benzin, öffentlicher Nahverkehr, Lebensmittel und Kleidung kosten.