Ermittler haben ein internationales Netzwerk von Untergrundbankern zerschlagen, das Drogengeschäfte im großen Stil finanziert und Millionen von Euro gewaschen haben soll. Wie Europol am Dienstag mitteilte, hatte die spanische Polizei in Zusammenarbeit mit der europäischen Polizeibehörde bereits im Juli 14 Verdächtige festgenommen und 19 internationale Haftbefehle erlassen. Sechs dieser Haftbefehle wurden inzwischen vollstreckt. Den Festgenommenen werden unter anderem die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen.Bei den Festnahmen im Juli beschlagnahmten die Ermittler unter anderem Luxusautos im Wert von mehr als 1,6 Millionen Euro und mehrere Dutzend Immobilien.Die spanische Polizei kam den Untergrundbankern 2021 auf die Spur, nachdem sie vor der spanischen Küste 1,8 Tonnen Kokain an Bord eines Schiffes entdeckt hatte. Das Rauschgift war in Südamerika verladen worden.Die Ermittlungen gegen die Hintermänner der Kokainlieferung führten die Polizei zu den Verdächtigen, die den Drogenhandel finanziert und die daraus erzielten Erträge gewaschen haben sollen. Dabei stießen sie auch auf ein illegales Geldtransfernetzwerk, bekannt als „Dubai Bank“. Es soll kriminellen Organisationen innerhalb kurzer Zeit große Geldbeträge zur Verfügung gestellt haben.
Drogenhandel und Geldwäsche: Europol zerschlägt „Dubai Bank“
Millionen von Euro soll das als „Dubai Bank“ bekannte Netzwerk gewaschen haben – mit Drogengeschäften. Allein in Spanien wurden 14 Verdächtige festgenommen.










