Am 11. September jähren sich die Terroranschläge in den USA zum 25. Mal – doch selbst der Gedenktag entzweit das zutiefst gespaltene Land. Bei der zentralen 9/11-Veranstaltung in New York City wird unter anderem Bürgermeister Zohran Mamdani erwartet, die Stadt hat erstmals nach dem Einsturz des World Trade Centers einen muslimischen Bürgermeister. An der Teilnahme Mamdanis arbeitet sich nun die politische Opposition ab.

Der Haussender von US-Präsident Donald Trump, Fox News, ließ Mamdani-Kritiker zu Wort kommen, die dem linksgerichteten Bürgermeister vorwerfen, wie ein »Propaganda-Papagei« seit Jahren eine wortgleiche Erklärung zu 9/11 abzugeben und es mit seinen Trauerbekundungen nicht ernst zu meinen.Giuliani: »Ich empfinde es als Beleidigung, dass er kommt«Kritik kommt auch von Rudy Giuliani. Er war von 1994 bis Ende 2001 Bürgermeister von New York, also auch während der Terroranschläge. Danach feierten ihn Anhänger als »Amerikas Bürgermeister«, weil er in der Katastrophe Worte der Stärke und des Trostes fand. In den vergangenen Jahren machte der Ex-Anwalt und enge Trump-Verbündete vor allem mit wirren Tiraden und juristischen Problemen von sich reden (mehr über den Kollaps des Rudy Giuliani erfahren Sie hier ).