PfadnavigationHomePanoramaBehandlung in Bangkok43-Jähriger stirbt nach Penis-Vergrößerung – Obduktion offenbart Hyaluronsäure in der LungeStand: 07.09.2026Lesedauer: 2 MinutenIgho „Tiny“ Ubiribo ist nach einem Penis-Filler in Bangkok gestorbenQuelle: @ego2222 via InstagramEr wollte seinen Penis kosmetisch vergrößern lassen. Wenige Stunden später war Igho „Tiny“ Ubiribo tot. Die Obduktion ergab Hyaluronsäure in seiner Lunge – die Gerichtsmedizin sieht einen Zusammenhang mit dem Eingriff.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenEin kosmetischer Eingriff zur Penisvergrößerung ist für den britisch-nigerianischen Influencer und Unternehmer Igho „Tiny“ Ubiribo tödlich ausgegangen. Der 43-Jährige starb wenige Stunden nach einer Behandlung in Bangkok. Das geht aus den nun vorliegenden Erkenntnissen der Londoner Gerichtsmedizin hervor.Ubiribo, der auf Instagram rund 185.000 Follower hatte und dort unter anderem seinen luxuriösen Lebensstil zeigte, hielt sich Anfang März gemeinsam mit seiner Ehefrau Danielle Simba Allen (44) in Bangkok auf. Nach Angaben der „Bangkok Post“ unterzog er sich dort in einer Klinik einem sogenannten Penis-Filler. Dabei wurden den Ermittlungen zufolge 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain injiziert. Der Name der Klinik wurde bislang nicht öffentlich gemacht.Nach dem Eingriff kehrten Ubiribo und seine Ehefrau in ihr Hotel zurück. Anschließend ließen sie sich massieren. Währenddessen verschlechterte sich der Zustand des 43-Jährigen plötzlich. Er klagte über starke Schmerzen in der Brust und brach mehrfach zusammen.Lesen Sie auchEin Rettungswagen brachte Ubiribo in das Sukhumvit Hospital in Bangkok. Die behandelnden Ärzte vermuteten eine lebensgefährliche Lungenembolie. Eine Computertomografie sollte Aufschluss über die Ursache seiner Beschwerden geben. Dazu kam es jedoch nicht mehr: Noch vor der Untersuchung verlor der Influencer das Bewusstsein.Das medizinische Personal versuchte anschließend mehr als 100 Minuten lang, ihn wiederzubeleben. Ohne Erfolg. In den frühen Morgenstunden des 6. März wurde Ubiribo für tot erklärt.Material in der Lunge entdecktDie genaue Todesursache wurde Monate später von britischen Gerichtsmedizinern untersucht. Bei der Obduktion fanden sie in der Lunge Material, das der zuvor injizierten Hyaluronsäure entsprach.Lesen Sie auchDie Londoner Gerichtsmedizinerin Jean Harkin kam in ihrem Abschlussbericht zu dem Ergebnis, Ubiribo sei „als Folge eines kosmetischen Eingriffs im Ausland“ gestorben. Als Todesursache wurde eine Lungenembolie infolge der Injektion von Hyaluronsäure in den Penis angegeben.Penis-Filler werden von Kliniken in verschiedenen Ländern als kosmetischer Eingriff zur Vergrößerung des Umfangs angeboten. Fachärzte weisen jedoch seit Jahren auf mögliche Komplikationen hin. Dazu gehören unter anderem Infektionen, Narbenbildungen, Gefäßverschlüsse und Empfindungsstörungen. In seltenen Fällen können die Folgen lebensbedrohlich sein.ceb
Behandlung in Bangkok: 43-Jähriger stirbt nach Penis-Vergrößerung – Obduktion offenbart Hyaluronsäure in der Lunge - WELT
Der britisch-nigerianische Influencer Igho „Tiny“ Ubiribo starb nach einem Penis-Filler in Bangkok an einer Lungenembolie. Bei der Obduktion wurde Hyaluronsäure in seiner Lunge entdeckt. Die Gerichtsmedizin führt den Tod auf den kosmetischen Eingriff zurück.










