Zunächst hatte Staatssekretär Florian Hauer, Berlins „Chief Digital Officer“, der Öffentlichkeit mitgeteilt, „nach derzeitigem Stand“ seien lediglich frei verfügbare Geodaten abgeflossen. Doch der Hackerangriff hat weitaus verheerendere Ausmaße als zunächst angenommen. Es wird wohl noch Wochen dauern, bis der Senat konkret betroffene Bürger warnen kann.Zwischen 7. und 12. August hatte sich die international operierende Hackergruppe Rhysida Zugriff auf das Berliner Landesnetz verschafft und große Datenmengen abgeschöpft. Betroffen sind die Senatsverwaltungen für Bauen und für Verkehr. Die Verwaltung bemerkte den Angriff erst am 14. August und machte ihn drei Tage später öffentlich.