PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSachsen-Anhalt-WahlZentralrat der Juden „fassungslos“ – „Schaden, den AfD anrichten würde, ist immens“Stand: 06.09.2026Lesedauer: 2 MinutenJosef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in DeutschlandQuelle: Amin Akhtar/WELTAfD kurz vor der Alleinregierung: Der Zentralrat der Juden zeigt sich schockiert über den Wahlerfolg der „gesichert rechtsextremistischen“ Partei. Und befürchtet dramatische Folgen für Kinder und Jugendliche.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDer Zentralrat der Juden zeigt sich schockiert über den Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. „Der Ausgang der Wahl ist noch offen, aber fest steht bereits: Eine als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei ist in einem deutschen Bundesland nur knapp von der Alleinregierung entfernt“, sagte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, WELT.Ersten Prognosen zufolge geht die AfD als stärkste Partei aus der Wahl hervor. Zudem könnten sie und ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund die absolute Mehrheit der Sitze im Magdeburger Landtag erhalten.Lesen Sie auch„Ich bin von diesem Wahlergebnis persönlich entsetzt“, sagte Schuster WELT. „Über die letzten Monate war klar ersichtlich, welche Ziele die AfD verfolgt. Wer sie heute gewählt hat – trotz oder wegen dieser Ziele – trägt die Verantwortung für dieses Ergebnis.“Schuster fürchtet weitreichende Folgen durch eine mögliche AfD-geführte Landesregierung. „Ich fürchte den Einfluss, den sie durch eine radikal veränderte Bildungspolitik auf so viele Kinder und Jugendliche nehmen werden“, sagte Schuster. „Der Schaden, den die sogenannte Alternative für Deutschland jetzt anrichten würde, wenn sie in Verantwortung gelangt, ist immens.“Dies zeige sich auch am Personal der Rechtsaußenpartei: „Bildung ist der wichtigste Grundstein für den Erhalt unserer offenen Gesellschaft und den Kampf gegen Antisemitismus“, so Schuster. „AfD-Politiker wie der als Anwärter auf das Kultusressort geltende Landes-Vize Hans-Thomas Tillschneider, der sich für das Wahlprogramm verantwortlich zeichnet und dessen außerparlamentarische Aktivitäten seit 2020 vom Verfassungsschutz beobachtet werden, wollen eine Abkehr vom bundesrepublikanischen Konsens erzwingen.“Politikredakteur Kevin Culina berichtet für WELT über die Linkspartei und das Bündnis Sahra Wagenknecht.
Sachsen-Anhalt-Wahl: Zentralrat der Juden „fassungslos“ – „Schaden, den AfD anrichten würde, ist immens“ - WELT
AfD kurz vor der Alleinregierung: Der Zentralrat der Juden zeigt sich schockiert über den Wahlerfolg der „gesichert rechtsextremistischen“ Partei. Und befürchtet dramatische Folgen für Kinder und Jugendliche.















