Ein Vulkanausbruch in Indonesien hat den Flugverkehr schwer beeinträchtigt. Wegen der vom Anak Krakatau ausgestoßenen Aschewolke wurde der Betrieb an sechs Flughäfen des südostasiatischen Inselstaats eingestellt, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Betroffen waren unter anderem der internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe der Hauptstadt Jakarta sowie der internationale Flughafen Husein Sastranegara der Millionenstadt Bandung.Der in der Meerenge zwischen den Inseln Java und Sumatra gelegene Anak Krakatau war am Samstag ausgebrochen. Er spuckte Lava und verursachte dröhnenden Lärm, der bis zu 700 Kilometer weit zu hören war, wie die Geologiebehörde mitteilte. Am Sonntag wurden zwei weitere Ausbrüche registriert.Der Flughafen Soekarno-Hatta – der wichtigste des Landes – wurde zunächst bis Sonntagmorgen (Ortszeit) geschlossen, später wurde seine Schließung bis zum Nachmittag verlängert. Zuvor war dort Vulkanasche in der Luft nachgewiesen worden. »Der jüngste Test zeigte positive Ergebnisse, die auf eine Ausbreitung von Vulkanasche im Bereich des internationalen Flughafens Soekarno-Hatta hindeuten«, erklärte das Verkehrsministerium. Der Flughafen liegt mehr als 150 Kilometer vom Anak Krakatau entfernt.
Indonesien: Vulkan Anak Krakatau bricht aus – und legt Flugverkehr an sechs Flughäfen lahm
Die Eruption war bis zu 700 Kilometer weit zu hören: An sechs Flughäfen Indonesiens wurde nach einem Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau der Flugverkehr eingestellt. Zigtausende Passagiere sind betroffen.






