Mit einer Schlappe gegen Spanien und einem Sieg über Japan startet die DBB-Auswahl in die Heim-WM. Nun wartet Mali, und es gilt: Alles ist möglich.
„Ihre Präsenz gibt sehr vielen Selbstbewusstsein“: Nyara Sabally führt beim Spiel gegen Japan den Ball
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Spirit war für Olaf Lange das Wort des Samstagabends: „Mich hat vor allem der Spirit beeindruckt, unabhängig vom Ergebnis.“ Miteinander und füreinander habe man gespielt, betonte der deutsche Bundestrainer. „Da ging es gar nicht um den Gegner.“ Hinter der Tür des schmalen Medienbereichs war noch der Lärm der euphorisierten 8.400 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle zu hören, die den 74:58-Erfolg gegen Japan feierten. Und der Bundestrainer der deutschen Basketballerinnen hatte nach dem niederschmetternden WM-Auftakt gegen Spanien (53:83) am Freitagabend offensichtlich das Bedürfnis, etwas herauszustellen, was durch das weitere Turnier tragen könnte. Ein guter Geist gehört schließlich immer zu den Erzählungen erfolgreicher Turnierteams.
Wie tief der Schock vom ersten WM-Spiel saß, wurde erst nach der Korrektur des ersten schlechten Eindrucks ersichtlich. Am Freitagabend waren noch alle im deutschen Team bemüht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und den eh schon großen Druck beim Heimturnier nicht noch größer zu machen. Am Samstag räumte dann Frieda Bühner, die gegen Spanien gar nicht in die Partie kam und gegen Japan mit 19 Punkten beste deutsche Scorerin war, ein: „Ich war gestern sehr frustriert.“ Entmutigend hätte zudem danach der kurzfristige Ausfall von Spielmacherin Alexis Peterson wegen einer Lebensmittelvergiftung wirken können. „Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, kommt das Beste raus“, bilanzierte Lange das erste WM-Wochenende










