Der Sparplan von Konzernchef Blume ist beschlossen. Er soll mehr Rendite bringen. Und doch vermissen Ex­per­t:in­nen ein echtes Zukunftskonzept.

Immer noch offen: das Schicksal der E-Auto-Produktion im Zwickauer Werk

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„Gesundschrumpfen“. So nennt Maximilian Paleschke, Industrieexperte und Direktor der Denkfabrik Dezernat Zukunft, das, was dem Volkswagenkonzern bevorsteht. Ein vergleichsweise freundlicher Begriff. Doch auch Paleschke zweifelt stark an, dass es den großen Autobauer wirklich gesünder macht. „Das ist gerade die Strategie: mit dem Bestandsgeschäft irgendwie über die Runden zu kommen und die Kosten dafür in den Griff zu kriegen“, sagt er.

Die Kosten in den Griff kriegen, das will VW-Chef Oliver Blume unter anderem erreichen, indem er in den nächsten Jahren weltweit rund 100.000 Stellen streicht – etwa doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Rund die Hälfte der zusätzlichen Kürzungen betrifft deutsche Standorte.