Sollte die AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an die Regierung kommen, könnte dies nach den Worten der Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, dringend benötigte Fachkräfte abschrecken und somit schwere wirtschaftliche Folgen haben. „Angesichts des Wahlprogramms ist zu erwarten, dass bei einer Regierungsübernahme der AfD das Bundesland als Standort für Fachkräfte und Unternehmen deutlich an Attraktivität verlieren würde“, sagte Schnitzer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Sonntag).Die Münchner Ökonomie-Professorin wies darauf hin, dass in Sachsen-Anhalt in den nächsten Jahren viele Arbeitskräfte in Rente gehen. „Ohne Zuzug von außen werden deshalb bald viele Fachkräfte fehlen. Und ohne ausreichend Fachkräfte bleiben dringend benötigte Investitionen aus“, warnte Schnitzer.Umfrage sieht AfD bei 41 ProzentAm Sonntag wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die jüngste Umfrage für das ZDF, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, sieht die AfD bei 41 Prozent und die CDU bei 23 Prozent. Die Linke wird bei elfeinhalb Prozent gesehen und die SPD bei achteinhalb Prozent. Auch die Grünen könnten mit sechs Prozent wieder in den Magdeburger Landtag einziehen.Das BSW und die FDP lagen in der Umfrage unter der Fünf-Prozent-Hürde. Aktuell regiert in Sachsen-Anhalt eine Koalition aus CDU, SPD und FDP.
Wirtschaftsweise Schnitzer warnt vor Folgen von AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warnt Ökonomin Schnitzer: Ohne Zuzug fehlten bald Fachkräfte. Eine AfD-Regierung würde das Problem verschärfen.










