Stand: 05.09.2026 • 19:52 Uhr

Ein 48-Jähriger hat sich in zwei Schreiben zu den versuchten Sabotageakten gegen das Stromnetz bekannt. Darin nennt er seinen Namen, er wurde aber noch nicht gefasst. Nun setzt die Polizei auf eine öffentliche Fahndung.

Nach versuchten Sabotageakten gegen die Stromversorgung an mehreren Orten in Deutschland läuft die Fahndung nach dem Tatverdächtigen. Polizei und Staatsanwaltschaft in Brandenburg und NRW veröffentlichten nun im Zusammenhang mit den Vorfällen einen gemeinsamen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des Verdächtigen und baten die Bevölkerung um Hinweise.

In zwei Schreiben, die bei mehreren Medienhäusern eingingen und mit dem Namen des 48-Jährigen unterzeichnet waren, hatte sich der Absender zu den Taten bekannt. So hatte er die Verantwortung für versuchte Anschläge auf das Stromnetz rund um die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe in Brandenburg übernommen, ebenso bekannte er sich zu Anschlägen auf die Stromversorgung bei Gohr, Bergheim-Rheidt, Dormagen und Weisweiler, allesamt in Nordrhein-Westfalen.

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