PfadnavigationHomeSportLeichtathletikDiamond League„Ein Haufen Feiglinge“, poltert der norwegische Langlauf-StarStand: 07.09.2026Lesedauer: 2 MinutenJakob Ingebrigtsen (rechts) führte in Brüssel lange das Feld an, doch von seiner Tempoarbeit profitierten am Ende nur die KonkurrentenQuelle: JOHN THYS/AFPIn der Leichtathletik gehört Jakob Ingebrigtsen zu denen, die unverblümt ihre Meinung sagen. Nach dem Diamond-League-Meeting in Brüssel rechnet der 25-Jährige schonungslos ab.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenLeichtathletik-Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen hat nach dem Diamond-League-Finale in Brüssel über 1500 Meter über seine Konkurrenten geschimpft. „Ich bin gegen einen Haufen Feiglinge angetreten“, sagte der Norweger nach dem Rennen, das er als Vierter beendete.Was war passiert? Ingebrigtsen, der sonst für seine taktisch cleveren Rennen bekannt ist, sorgte dieses Mal früh für das Tempo in dem Weltklassefeld. Doch auf der Zielgeraden spurteten die stärksten Kontrahenten an dem 25‑Jährigen vorbei – so auch Sieger Cameron Myers aus Australien. Robert Farken wurde als einziger deutscher Starter in dem Lauf Neunter.„Es fühlt sich beschissen an. Es geht auch ein wenig um Ehre, bei der Art, wie man gewinnt. Ich gebe mein Bestes und laufe, um zu gewinnen, aber ich bin nicht stark genug. So ist es im Moment eben. Aber verdammt noch mal, was für eine Gruppe von Verlierern“, wurde Ingebrigtsen von der norwegischen Rundfunkanstalt NRK zitiert.„Werde alle in Grund und Boden laufen“, prognostiziert IngebrigtsenVon der Art und Weise, wie seine Gegner liefen, zeigte er sich aber wenig beeindruckt. „Der Tempomacher macht vor mir einen beschissenen Job. Die anderen sind im Moment viel besser als ich, aber meine Güte. Und dann kommen sie einfach, wenn noch 50 Meter übrig sind“, seufzte Ingebrigtsen, der in Brüssel über die Ziellinie gestürzt war.Lesen Sie auchDie anderen Läufer hätten „Todesangst“, betonte Ingebrigtsen. „Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, in ein paar Monaten zurückzukommen. Dann werde ich alle in Grund und Boden laufen“, sagte der norwegische Lauf-Star, der 2021 in Tokio über 1500 Meter und 2024 in Paris über 5000 Meter Olympiasieger wurde.In diesem Jahr plagten Ingebrigtsen Achillessehnenprobleme. Dennoch gewann er vor fast einem Monat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im britischen Birmingham Gold über 5000 Meter vor dem deutschen Überraschungszweiten Florian Bremm.pk/dpa