Der Krieg zwischen Iran und Israel, die vielen zivilen Toten in Gaza, der unheimliche Trump-Zirkus, es gibt wahrlich einiges zu berichten aus der Welt momentan. Am Montagvormittag war für alle norwegischen Medien das Urteil gegen Gjert Ingebrigtsen die Schlagzeile Nummer eins. Was noch mal zeigt, wie sehr das ganze Land die vergangenen Monate und Jahre mitgefiebert hatte: Der Leichtathletik-Trainer war von seinem eigenen Sohn, dem 24-jährigen Weltklasseläufer Jakob Ingebrigtsen, und dessen jüngerer Schwester psychischer Misshandlung und körperlicher Gewalt beschuldigt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte zweieinhalb Jahre Haft gefordert, sowie 400 000 Kronen Schadenersatz. Das Urteil des zuständigen Gerichts Sør-Rogaland in Sandnes lautete nun 15 Tage auf Bewährung. Und 10 000 Kronen Schadenersatz, das sind etwa 870 Euro.