Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert, wollen viele angehende Ju­ris­t:in­nen dort nicht arbeiten, zeigt eine Umfrage. Dabei braucht die Justiz dringend Nachwuchs.

In ihrem Wahlprogramm spricht die AfD von „Kuscheljustiz“ und will Rich­te­r:in­nen ermutigen, „gegen den linken Ungeist“ vorzugehen

Ute Grabowsky/photothek/imago

Ein Job am Gericht, in der Verwaltung, bei einem Ministerium – das klingt attraktiv. Viele junge Menschen ziehen das für ihre berufliche Zukunft in Betracht, wenn sie das Jurastudium beginnen. Laut einer aktuellen Umfrage der Lernplattform Jurafuchs können sich vier von fünf Jura-Studierenden und Rechts­re­fe­ren­da­r:in­nen grundsätzlich vorstellen, im Staatsdienst zu arbeiten.

Der juristische Nachwuchs zeigt also großes Interesse am Staatsdienst. Doch das Bild ändert sich, wenn es um eine Anstellung in Sachsen-Anhalt geht und die Befragten das Szenario einer möglichen AfD-Regierung vor Augen haben.