Die Härte der EU-Asylpolitik nimmt Formen an. Dänemark will schon 2027 abgelehnte Asylbewerber:innen in Abschiebezentren außerhalb der EU bringen.
„Seit Monaten arbeiten Innenminister Alexander Dobrindt und seine vier Amtskollegen intensiv daran, Return Hubs in Nicht-EU-Ländern zu etablieren“
Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
Dänemark ist bereit: 2027 will das Land abgelehnte Asylbewerber:innen in Abschiebezentren außerhalb Europas bringen. Man gehe davon aus, „dass wir ab Ende nächsten Jahres die ersten Ausländer in ein Partnerland schicken“, sagte der dänische Migrationsminister Morten Bødskov am Freitag. Zusammen mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Kollegen aus Österreich, den Niederlanden und Griechenland beriet er über die Einrichtung der „Return Hubs“ genannten Abschiebezentren außerhalb der EU.
Diese seien ein „wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem effizienteren Asyl- und Migrationssystem“, sagte Bødskov. „Wir akzeptieren nicht, dass sich Ausländer, die sich illegal in Dänemark aufhalten, unsere Schwierigkeiten bei ihrer Rückführung zunutze machen.“











