Stand: 04.09.2026 • 12:44 Uhr
Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen hat sich zu den Anschlägen auf die Stromversorgung bekannt. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios hält die Polizei die Schreiben für authentisch.
In zwei handschriftlich verfassten Schreiben bekennt sich der Verfasser zu den Anschlägen in den vergangenen Tagen. Im ersten Schreiben heißt es, er sei derjenige, "der Kurzschlüsse im Stromnetz rund um die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe verursacht" habe. Zur Motivation führt er an, dass Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ein Verbrechen sei, das unsägliches Leid nach sich ziehe.
Den Medien und dem Staat wirft er Untätigkeit vor, deshalb müsse er "das jetzt machen". Außerdem nimmt er Bezug auf die Situation im Nahen Osten und erhebt den Vorwurf, Deutschland unterstütze einen Völkermord in Palästina. Er betont, dass er alles alleine vorbereitet habe und ausführe und auch niemandem davon erzählt habe.
Viel mutmaßliches Täterwissen











