Die USA schicken offenbar auch Gesandte in die Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet die Anreise der Vermittler »in den nächsten Tagen«. »Wir zählen darauf, die Vertreter des Präsidenten der USA hier in Kyjiw zu sehen«, sagte er in einer Videobotschaft. Es gebe eine Bestätigung der US-Amerikaner für Treffen in Moskau und Kyjiw.
Sollten Trumps Golfpartner Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner kommen, wäre es ihr erster Besuch in Kyjiw seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Selenskyj sagte, es seien »vorläufige Termine« festgelegt worden für den ersten Besuch der Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt.»Es ist sehr wichtig, dass Amerika weiter aktiv bleibt«, betonte Selenskyj. Kyjiw sei bereit für einen inhaltlichen Austausch auf hoher Ebene. Das ukrainische Verhandlungsteam sei faktisch rund um die Uhr im Kontakt mit Washington.
Der US-Sondergesandte Witkoff und Kushner werden seit Monaten in der Ukraine für Gespräche über ein Ende des seit 2022 währenden russisch-ukrainischen Krieges erwartet. Mehrfach gab es hingegen bereits Verhandlungen in Moskau, was im April den Unmut Selenskyjs hervorrief.
»Dem Botschafter wurde ein entschiedener Protest gegen das Vorgehen der norwegischen Behörden übermittelt, die am 2. September das russische Forschungsschiff »Professor Molchanov« festgesetzt hatten«, teilte das Ministerium in Moskau mit. Das Schiff sei unter anderem mit Mitarbeitern des Bergbauunternehmens Arktikugol, Wissenschaftlern und Lebensmitteln von Murmansk in die russische Siedlung Barentsburg unterwegs gewesen.Die Versorgungsfahrt nach Spitzbergen sei wegen der norwegischen Sanktionen gegen Russland nötig gewesen. Die hatte Moskau zuvor als Blockade bezeichnet. Russland strebe die Freigabe des Schiffes an. Der Schiffsbesatzung und den Passagieren werde konsularische Hilfe erwiesen.













