Die FDP wird in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wohl aus den Landtagen fliegen. Der Bundesvorsitzende lässt sich davon nicht die Laune verderben.

„Wieso bauen wir nicht mal kleine Kernkraftwerke?“: FDP-Chef Wolfgang Kubicki (rechts) und MV-Spitzenkandidat Jakob Schirmer

Rainer Rutz

Eine Profibühne, ein Wurststand, ein Getränkewagen: Die FDP in Mecklenburg-Vorpommern hat verhältnismäßig groß aufgefahren am Donnerstagnachmittag im Zentrum von Rostock. Im Hintergrund steht der meistbesuchte Brunnen der Hansestadt, der „Brunnen der Lebensfreude“.

Ein Name, der vielleicht passt zur Hauptattraktion der Wahlkampfveranstaltung: FDP-Bundeschef und Grauburgunder-Freund Wolfgang Kubicki. Zum Zustand der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern passt die Lebensfreude eher nicht. In aktuellen Umfragen steht die FDP bei 3 Prozent, wenn nicht unter „Sonstige“. Kubicki lässt sich davon nicht stören: „Ich bin besonders gern hier in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt er.