Vom Wirtschaftswachstum in Deutschland bleibt wegen der starken Preissteigerung kaum etwas übrig. Das Land dümpelt seit Mitte 2022 beim Bruttoinlandsprodukt etwas oberhalb der Nulllinie herum. Im Osten sieht es noch schlechter aus. Vor allem in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Aus dem Dümpeln ist dort ein Sinkflug geworden. Gerade in Sachsen-Anhalt ging es laut Bund-Länder-Statistik steil nach unten.Befand sich das Land 2022 noch bei einem Nullwachstum, schrumpfte die Wirtschaft 2023 um 2,8 Prozent und 2024 um 1,3 Prozent. 2025 kam die sachsen-anhaltinische Wirtschaft mit -0,2 Prozent dem Ende des Schrumpfungsprozesses etwas näher. Für 2026 war daher die Hoffnung groß, dass es wieder aufwärtsgehen könnte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.Doch Grund zur Hoffnung war berechtigt: Denn die neue Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) wollte Wirtschaftsreformen durchsetzen und nahm auch mächtig viel Schulden auf, um die Konjunktur anzukurbeln.
Wirtschaft im Sinkflug: Sachsen-Anhalt zahlt den Preis für verschleppte Reformen
Die schlechte Stimmung in den Ost-Ländern hat handfeste Gründe: Die ökonomischen Daten sind seit Jahren miserabel. Wollte das in der Politik niemand wahrhaben?







