Das „Glücksgefühle Festival“ lud die Band Alphaville erst ein und dann aus, weil sie auf politische Äußerungen nicht verzichten wollte. Nach Kritik darf sie nun doch auftreten.
Sänger Marian Gold von der Band Alphaville spricht von einem „Maulkorberlass“
Christoph Hardt/Panama Pictures/imago
B loß nicht die Stimmung verderben und immer fröhlich sein, ist das Motto des Glücksgefühle-Festivals in Hockenheim. Und wer nicht ins frohsinnige Weltbild passt, wird ausgeladen – so wie die Band Alphaville. An der Musik kann es nicht gelegen haben. Und wer Max Giesinger auf sein Festivalgelände lässt, ist von ästhetischen Bedenken generell frei.
Die Begründung des Veranstalters Markus Krampe war politisch und fiel sowohl eindeutig als auch verklemmt aus: Man wolle den Besuchern eine unbeschwerte Zeit ermöglichen. Bei den vergangenen Auftritten von Alphaville hätten Aussagen des Sängers Marian Gold zu „Unmut“ geführt und „die ausgelassene Stimmung getrübt“.










