PfadnavigationHomePanoramaKriminalität800.000 Euro SchadenFünf Betonmischer brennen vollständig aus – Linksextremes Bekennerschreiben aufgetauchtStand: 03.09.2026Lesedauer: 2 MinutenFeuerwehr RosbachQuelle: facebook.com/FeuerwehrRosbachFünf Betonmischer vollständig verbrannt, weitere beschädigt, 800.000 Euro Schaden: Das Feuer bei Heidelberg Materials könnte von Linksextremisten gelegt worden sein, darauf deutet ein Bekennerschreiben hin. Nicht der erste Vorfall in den vergangenen Tagen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenNach dem Brand mit 800.000 Euro Schaden auf dem Gelände eines Betonwerks von Heidelberg Materials prüft die Polizei ein Bekennerschreiben. Das Firmengelände liegt in dem Ort Rosbach vor der Höhe nördlich von Frankfurt. Die Ermittler gehen Hinweisen auf mögliche Täter und deren Motiv nach. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.Das Bekennerschreiben wurde auf der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Plattform Indymedia veröffentlicht. Es wird nun ausgewertet und in die Ermittlungen einbezogen, sagte ein Polizeisprecher. Ob die Verfasser tatsächlich für den Brand verantwortlich sind, ist noch unklar. Heidelberg Materials bestätigte den Vorfall. Das Unternehmen arbeite eng mit den Behörden zusammen, teilte ein Sprecher mit. Zu weiteren Einzelheiten äußerte sich die Firma mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. Israelfeindliche Motivation bei den Tätern?In dem Bekennerschreiben nennen sich die Verfasser laut „Bild“ „Kommunist*innen“. Sie schreiben, sie hätten sich Zugang zum Betonwerk von Heidelberg Materials Beton verschafft und dort Betonmischer angezündet. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass sich das Schreiben auf das betroffene Unternehmen bezieht.Lesen Sie auch„Bild“ berichtet, Videoaufnahmen vom Firmengelände zeigten zwei unbekannte Verdächtige. Sie sollen einen selbstgebauten Brandsatz zwischen den abgestellten Lastwagen platziert haben. Zudem deute das mutmaßliche Bekennerschreiben auf eine israelfeindliche Motivation hin. Die Polizei bestätigte diese Angaben zunächst nicht.Nach Angaben des Unternehmens wurden bei dem Feuer in der Nacht zum Mittwoch fünf Betonmischer und ein Radlader beschädigt. Die Polizei sprach von insgesamt sieben beschädigten Fahrzeugen. Nach ihren Angaben brannten fünf Betonmischer vollständig aus, ein weiterer Betonmischer wurde beschädigt. Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen, es wurde auch niemand verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Rosbach veröffentlichte auf Facebook und auf ihrer Website Fotos der beschädigten Fahrzeuge.Der Fall reiht sich in mehrere Brandanschläge der vergangenen Tage ein. In München wurden in der Nacht zu Donnerstag drei Brandsätze auf den Stammsitz des Technologie- und Rüstungskonzerns Rohde & Schwarz geworfen. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen. In Brandenburg versuchten Unbekannte nahe dem Kraftwerk Jänschwalde, die Stromversorgung zu stören. Auch am Umspannwerk Bergheim bei Köln wurde gezielt ein Kurzschluss verursacht. Ermittler sehen Parallelen zwischen den beiden Angriffen auf die Stromversorgung.coh mit dpa