Es war eine böse Überraschung, als Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) im Frühjahr dieses Jahres angekündigt hatte, dass auf einem Teil der Späth’schen Baumschulen Wohnungen gebaut werden sollen. Flächen des Traditionsunternehmens müssten dem Wohnungsbau – dem neuen Stadtquartier „Dreieck Späthsfelde“ – weichen.Der Aufschrei war groß. Werde der Plan umgesetzt, hätten sein Unternehmen keinen einzigen Quadratmeter mehr, „wo irgendwie eine Pflanze in der Erde wächst“, erklärte Seniorchef Holger Zahn damals der Berliner Zeitung. Die Unterstützung von Anwohnern, Besuchern und auch der Bezirkspolitik ließ nicht lange auf sich warten.Innerhalb von vier Wochen wurden 22.302 Unterschriften für den Erhalt der grünen Oase in Treptow gesammelt, die die Betreiber der Späth’schen Baumschulen samt der rund 7500 Kommentare Anfang Juli dem Senator übergaben. Damit kam Bewegung in die Planungen für das neue Stadtquartier.