Der seit 2006 amtierende Konzernchef erhöhte daher das Umsatzziel für KI-Chips in dem bis Ende Oktober laufenden Geschäftsjahr 2025/26 leicht auf 58 Milliarden Dollar statt der zuvor ‌angepeilten 56 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 186 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im darauffolgenden Geschäftsjahr soll der Erlös mit KI-bezogenen Produkten auf 115 Milliarden Dollar steigen und sich im Jahr darauf auf 230 Milliarden Dollar verdoppeln.Trotz des starken Wachstums rechnet der Konzern im vierten Quartal mit einem Rückgang der Bruttomarge auf etwa 73 Prozent, nach ‌78 Prozent im Vorjahreszeitraum. Dies ​liege an einem veränderten ‌Produktmix, der die Bruttomarge belaste, erklärte der Konzernchef.

Operativer Gewinn steigt um 92 ProzentIm dritten Quartal zog der Erlös um 86 Prozent auf 29,6 Milliarden Dollar an. Bei dem um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn verzeichnete Broadcom einen Anstieg um 92 Prozent auf etwas mehr als 20 Milliarden Dollar. Die operative Marge sei daher leicht auf knapp 68 Prozent gestiegen.

Das Papier steht seit dem Anfang Juni erreichten Rekordhoch von 495 Dollar unter Druck und büßte seitdem rund ein Viertel ihres Werts ein. In den vergangenen Jahren zählte die Aktie zu den Papieren, die am stärksten vom KI-Boom an der Börse profitiert haben.