Stand: 05.09.2026 06:47 Uhr

Die Gewerkschaft ver.di hatte Beschäftigte der norddeutschen Seehäfen in Hamburg und Niedersachsen aufgerufen, für 48 Stunden die Arbeit niederzulegen. In der Nacht zum Samstag endete der Warnstreik. Hintergrund ist der andauernde Tarifkonflikt.

Nicht nur in Hamburg, sondern auch in Bremen, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Emden und Brake legten Hafenarbeiterinnen und -arbeiter vorübergehend die Arbeit nieder. Im Hamburger Hafen hatte der Warnstreik Auswirkungen auf die Schiffsabfertigungen. Viele Containerbrücken zum Be- und Entladen der Schiffe standen am Donnerstag und Freitag still.

8,2 Prozent mehr Lohn gefordert

Hintergrund des Warnstreiks ist der Tarifkonflikt bei den deutschen Seehäfen. Zuletzt hatte die Arbeitgeberseite eine Lohnerhöhung von unter anderem 5,1 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten geboten. Die Beschäftigten lehnten das Angebot mit großer Mehrheit ab. Ver.di fordert unter anderem ein Plus von 8,2 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr.