Stand: 02.09.2026 • 18:40 Uhr
Viele Menschen in Deutschland würden gern mehr Kinder kriegen als sie tatsächlich bekommen. Das zeigen neue Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Die Gründe sind vielfältig.
Von Joachim Budde, NDR
Wenn sich die Menschen in Deutschland aussuchen könnten, wie viele Kinder sie bekommen, dann liegt das Ideal bei zwei. Doch der Kinderwunsch junger Erwachsener bleibt genau das: ein Wunsch. Das zeigen Daten des Familiendemografischen Panels (FReDA), die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) vorgestellt hat. Für diese repräsentative Studie befragt das BiB zweimal im Jahr etwa 30.000 Menschen.
Die Geburtenrate spricht eine deutliche Sprache: Sie sinkt seit 2021 - von 1,58 auf zuletzt 1,32 Kinder pro Frau. Der Kinderwunsch der Befragten blieb bis 2024 hingegen stabil bei im Schnitt 1,8 Kindern. Das ändert sich in den neuesten Zahlen von 2025, wie Martin Bujard sagt, er ist stellvertretender Direktor des BiB: Erstmalig seit dem Geburtenrückgang der vergangenen vier Jahre gehe auch dieser Wert zurück. Laut Befragung auf durchschnittlich 1,7 Kinder bei Frauen und 1,6 bei Männern.







