Die Polizei in der Schweiz spricht nach den Schüssen bei einer Technoparty im Schweizer Kanton Aargau von einem Amoklauf. Eine Frau war dabei erschossen worden, weitere Menschen wurden durch Schüsse verletzt. Knapp 24 Stunden nach der Tat nahm die Polizei einen 43 Jahre alten Schweizer unter dringendem Tatverdacht fest.Die Polizei geht nun »mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit« von einem Einzeltäter aus. »Es gibt keinerlei Hinweise auf weitere tatbeteiligte Personen«, sagte Polizeichef Michael Leupold bei einer Pressekonferenz. Im Zusammenhang mit dieser Tat bestehe keine Gefahr mehr für die Bevölkerung. Das Motiv ist bislang unklar, erklärte der Aargauer Staatsanwalt Christoph Rüedi. Allerdings soll der mutmaßliche Täter unter psychische Problemen leiden. Seit seiner Festnahme am Montag verweigere der Mann laut Rüedi die Aussage. Der Mann sei Truppenkoch gewesen und 2013 aus der Armee ausgeschieden.
Der Mann habe mit einem Sturmgewehr zunächst rund 40 Mal wahllos in die Menschenmenge geschossen. An einem weiteren Standort habe er mit einer Pistole geschossen. In seinem Auto seien eine Kalaschnikow und zwei Pistolen gefunden worden.Zunächst war unklar, ob es einen oder mehrere Täter gab. Die Polizei löste eine Großfahndung aus, an der auch deutsche Behörden beteiligt waren. Der Tatort liegt rund 25 Kilometer südlich von Bad Säckingen in Baden-Württemberg.Die Polizei ermittelte zunächst in Richtung Terrortat, Amoklauf und Abrechnung im kriminellen Milieu.Mann stellte sichDer 43-Jährige habe sich in der Nacht zu Montag selbst gestellt und sei nun in Untersuchungshaft. Gegen ihn laufe ein Strafverfahren wegen vorsätzliche Tötung, Mord, mehrfache Gefährdung des Lebens und Widerhandlung gegen das Waffengesetz.











