Die Netanyahus machen den 7. Oktober zur FamilienangelegenheitSara Netanyahu unterstellt dem Oppositionspolitiker Yair Golan, er habe vom Hamas-Angriff vorab gewusst. Politische Konkurrenten sprechen von «kranken Verschwörungstheorien» – und wittern eine gezielte Kampagne.02.09.2026, 14.22 Uhr4 LeseminutenSteht ihrem Mann auch politisch zur Seite: Sara Netanyahu, Gattin des Ministerpräsidenten.Celal Gunes / ImagoUm Benjamin Netanyahu ist es in letzter Zeit einsam geworden. Politische Weggefährten haben sich von ihm abgewandt, bei seinen Stammwählern und in der eigenen Partei hat er an Rückhalt verloren. Auf eine immerhin ist Verlass: seine Frau Sara.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In einem am Montag ausgestrahlten Interview erhob die Gattin des israelischen Ministerpräsidenten ungeheuerliche Vorwürfe. Der Oppositionspolitiker Yair Golan habe, so insinuierte sie, vom Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 vorab gewusst. Belege? Hatte sie keine.Als Indiz diente ihr vielmehr das, was eigentlich für ihn sprechen sollte. Der Vorsitzende der linken Demokraten und frühere stellvertretende Armeechef war am Morgen des Anschlags zum Gelände des Nova-Musikfestivals gefahren und hatte dort mehreren Menschen das Leben gerettet.Golan wirft Sara Netanyahu Verleumdung vorGenau das legte Sara Netanyahu nun gegen ihn aus. Es sei doch verdächtig, stellte sie in den Raum, dass ein Militär von so hohem Rang schon früh am Morgen dort gewesen sei. Zu einer Stunde, als andere davon noch nichts gewusst hätten. Der Ministerpräsident etwa, ihr Ehemann also.