PfadnavigationHomePanoramaPolizeieinsatzExplosion in Augsburg – Handgranate soll vor türkischem Juwelier detoniert seinVeröffentlicht am 02.09.2026Lesedauer: 2 MinutenNahe dem Augsburger Hauptbahnhof, vor einem türkischen Juwelier, ist offenbar eine Handgranate explodiert. Zwei Jugendliche wurden verletzt. Die Polizei hat das Bahnhofsgebäude abgeriegelt und den Zugverkehr gestoppt.Polizeieinsatz in Augsburg: Ein bislang unbekannter Gegenstand explodiert am Hauptbahnhof, zwei Menschen erleiden ein Knalltrauma. Inzwischen ist der Zugverkehr wieder freigegeben.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenNach einer nächtlichen Explosion unweit des Augsburger Hauptbahnhofs hat es wegen der Ermittlungen und des Fundes eines weiteren verdächtigen Gegenstands stundenlang Sperrungen im Zentrum der Stadt gegeben. Durch die Explosion in einer Gebäudepassage gegen 3.15 Uhr wurden zwei Menschen leicht verletzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie als Passanten nur zufällig Opfer wurden. Bei ihnen soll es sich um eine 17-Jährige sowie einen 18-Jährigen handeln.Mehrere Medien berichteten, dass es sich um eine Handgranate gehandelt habe. Die Polizei bestätigte dies zunächst nicht. Auch der Hintergrund der Explosion war unklar. „Das ist alles Gegenstand der Ermittlungen“, sagte ein Polizeisprecher.„Augsburger Allgemeine“ und „Bild“ berichteten, dass die Detonation vor einem türkischen Juwelier gewesen sei. Ob der Angriff wirklich dem Geschäft galt, ist aber bislang nicht bestätigt.Etwa vier Stunden später gab es zudem einen Bombenalarm im benachbarten Bahnhofsgebäude selbst wegen eines unbekannten Gegenstands. Die Polizei sperrte das gesamte Bahnhofsareal ab, der Zugverkehr wurde komplett eingestellt. Von der Sperrung waren mehr als eine Stunde lang der komplette Regional- und auch der ICE-Verkehr betroffen. Augsburg ist ein Halt auf der viel befahrenen Strecke zwischen München und Stuttgart. Im morgendlichen Berufsverkehr waren zahlreiche Reisende davon betroffen. Zwischen Augsburg und München gibt es auch viele Berufspendler. Danach gab es Entwarnung: Der verdächtige Gegenstand stellte sich als harmlos heraus, die Züge konnten wieder rollen. Die Deutsche Bahn (DB) teilte aber mit, dass es zu Folgeverspätungen kommen könne. Auch kurzfristige Zugausfälle seien möglich, berichtete die DB. Durch die nächtliche Explosion waren Fensterscheiben in der Umgebung beschädigt worden. Es handelt sich um einen größeren Gebäudekomplex, in dem mehrere Arztpraxen und eine Reihe von Läden untergebracht sind. Vermutungen, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf eines der Geschäfte dort gehandelt haben könnte, bestätigte die Polizei nicht. Auch dies werde bei den Ermittlungen untersucht, sagte der Sprecher. „Das sind aktuell Spekulationen.“Bombenexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes sowie Sprengstoffspürhunde waren wegen der Explosion und des anschließenden Bombenalarms im Hauptbahnhof stundenlang im Einsatz. Sie unterstützten vor Ort die Arbeit der Augsburger Kriminalpolizei. Während der Hauptbahnhof am Vormittag wieder freigegeben wurde, blieb das Umfeld der nächtlichen Explosion weiter abgesperrt. „Die Straßensperren werden aufgrund der Tatortarbeit noch aufrechterhalten“, sagte der Polizeisprecher.Nach Angaben des Augsburger Verkehrsverbundes führte der Großeinsatz beim Hauptbahnhof zu erheblichen Beeinträchtigungen im Nahverkehr. Nachdem Linienbusse und Straßenbahnen die Haltestellen in Bahnhofsnähe nicht anfahren konnten, wurden Ersatzbusse eingesetzt. Die regulären Busse wurden zu anderen Endhaltestellen umgeleitet.dpa/lay
Augsburg: Explosion am Hauptbahnhof – Polizei riegelt Areal komplett ab – Zugverkehr gestoppt - WELT
Polizeieinsatz in Augsburg: Ein bislang unbekannter Gegenstand explodiert am Hauptbahnhof, zwei Menschen erleiden ein Knalltrauma. Inzwischen ist der Zugverkehr wieder freigegeben.












