Nach mehr als 200 Tagen auf See hat der US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ Thailand erreicht. Der Besuch der Kampfgruppe sorgt vor allem in Pattaya für hohe Erwartungen: Rund 5.000 Seeleute und Marineinfanteristen sollen während ihres Landgangs Geld in Hotels, Restaurants, Bars und Geschäften ausgeben. Gleichzeitig reagiert die Polizei mit verstärkten Kontrollen gegen Prostitution und Sextourismus.

Nach Angaben der US-Nachrichtenagentur Associated Press lief die „USS Abraham Lincoln“ am Dienstag den Hafen von Laem Chabang an. Weitere Schiffe des Verbands machten in Häfen der Region fest: Der Zerstörer „USS Frank E. Petersen Jr.“ in Si Racha, der Lenkwaffenkreuzer „USS Robert Smalls“ in Map Ta Phut in der benachbarten Provinz Rayong.

Laut US-Botschaft handelt es sich um den ersten vollständigen Hafenaufenthalt des Trägers seit Beginn des Einsatzes vor 286 Tagen.

Pattaya erwartet Umsatzschub durch US-Militär

Thailändische Behörden rechnen damit, dass etwa 5.000 Angehörige der US Navy und des Marine Corps an Land gehen. Pattayas Bürgermeister Poramase Ngampiches erwartet dadurch einen kurzfristigen wirtschaftlichen Impuls für die Stadt.