VW will das Werk in Osnabrück halten und verhandelt mit dem israelischen Iron-Dome-Hersteller. Für die „Friedensstadt“ ein Problem, sagen Kritiker*innen.
So sieht es aus, wenn das israelische Abwehrsystem Iron Dome Raketen abfängt: Der Hersteller könnte ins VW-Werk Osnabrück einsteigen
Stringer/dpa
Noch ist das Werksgelände von Volkswagen in Osnabrück das Territorium der Cabrioversion des Kompakt-SUV T-Roc. Doch damit ist bald Schluss. Im Sommer 2027 läuft die Produktion ersatzlos aus. Wie es danach für die rund 2.000 Beschäftigten weitergeht, ist unklar. Man prüfe „tragfähige Perspektiven“, heißt es schwammig auf der Werkswebsite.
Rüstungsproduktion wird immer wahrscheinlicher. Pikantes Detail: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Verfechter der Idee, Deutschland müsse „bis 2029 kriegstüchtig sein“, war einst Oberbürgermeister Osnabrücks, die nicht müde wird, ihr pazifistisches Erbe zu betonen – wenn nicht gerade Arbeitsplätze erodieren.








