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Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt veröffentlichen die Institutionen in Berlin, Dessau und Weimar eine gemeinsame Erklärung. Die AfD hatte das Bauhaus heftig kritisiert.
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt positionieren sich mehrere Bauhaus-Institutionen in Deutschland gemeinsam gegen Bedrohungen und betonen Kunstfreiheit, Offenheit und internationale Verantwortung. «Das Bauhaus lässt sich weder auf einen einheitlichen Stil noch auf eine eindimensionale Erzählung reduzieren», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. «Gerade deshalb ist es nationales Kulturgut.»
Die AfD will bei der Landtagswahl am Sonntag an die Regierung kommen. Sie hatte das Bauhaus als «Irrweg der Moderne» bezeichnet und möchte die Landeskampagne von Sachsen-Anhalt mit dem Motto «#moderndenken» gerne in «#deutschdenken» umbenennen.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) verteidigte das Bauhaus mehrfach und warnte die AfD im Falle einer Regierungsbeteiligung vor finanziellen Einschnitten bei der Stiftung Bauhaus Dessau. Er rief auch ein bundesweites Manifest ins Leben.










