PfadnavigationHomeDebatteKolumnenZippert zapptArtikeltyp:SatireZippert zapptSex im MillisekundenbereichVeröffentlicht am 01.09.2026WELT-Kolumnist Hans ZippertQuelle: Martin U. K. Lengemann/WELTBei der Dauer des Geschlechtsaktes gibt es große nationale Unterschiede.Britische Forscher haben herausgefunden, dass Zeitungsleser sofort weiterblättern, wenn ein Text mit den Worten „holländische Wissenschaftler haben herausgefunden“ beginnt. Dabei leisten holländische Wissenschaftler oft hervorragende Arbeit. Vor Jahren haben sie gemessen, wie lange ein Geschlechtsverkehr dauert. Sie haben europaweit tausende von Schlafzimmern mit Bewegungsmeldern, Fotofallen, Hydrometern, Stoppuhren und Seismografen ausgestattet und sind dabei zwangsläufig zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen.Ein durchschnittlicher Geschlechtsverkehr dauert weniger als drei Minuten, oft lässt sich die Dauer kaum messen, da sind Werte im Tausendstelsekundenbereich entscheidend, so ungefähr wie beim Viererbob, der ja eigentlich auch nur eine besondere Form des Geschlechtsaktes darstellt. Geschlechtsverkehrsteilnehmer sehen das merkwürdigerweise ganz anders und geben Werte von mehreren Stunden an. Es gibt auch große nationale Unterschiede. Am längsten dauert es angeblich bei den Griechen, während Deutsche oft nicht kommen können, was wohl mit der Bahn zu tun hat.
Zippert zappt: Sex im Millisekundenbereich - WELT
Bei der Dauer des Geschlechtsaktes gibt es große nationale Unterschiede.
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